Auf Hochdeutsch: Auch wenig Besitz kann glücklich machen! wörtl.: Ein kleiner Acker und eine Kuh, lassen einen die Armut vergessen.
A Äggerle ond a Kuah, deckad älle Armut zua.
Weitere Wörter aus „Redensart“
- A alde Kuah vrgissd gern, dass se au amol a Kalb gwä isch. = Eine alte Kuh vergisst gern, daß sie auch mal ein Kalb (also jung) gewesen ist.
- A alde Sonndagshos am Werdag hebd net so lang, wie a alde Werdagshos am Sonndag. = Eine alte Sonntagshose hält am Werktag nicht so lange, wie eine alte Werktagshose am Sonntag.
- A Bäumle kosch biega, an Baum nemme! = Man soll die Dinge nicht zu lange aufschieben! wörtl.: Einen kleines Bäumchen kann man noch (in Form) biegen, einen Baum nicht mehr!
- A bissle domm isch jedr, abbr so domm wie Du muasch ersch mol werda! = Jeder ist ein wenig dumm, aber so dumm wie Du musst man erst mal werden!
- A bissle domm isch jedr, abbr so domm wie manchr isch koinr! = Jeder ist ein wenig dumm, aber so dumm wie mancher, ist niemand!
- A bissle isch emmr no bessr, wie gar nix. = Ein wenig ist immer noch besser, als gar nichts.
- A Eh isch wie a Voglhäusle: Wer drenn isch, will naus, ond wer draußa isch, will nei! = Eine Ehe gleicht einem Vogelhaus: Wer drin ist, will hinaus, wer draußen ist, möchte hinein!
- A Eh ohne Kendr, isch wie an Dag ohne Sonn! = Eine Ehe ohne Nachwuchs, ist wie ein Tag ohne Sonne!