Auf Hochdeutsch: Jeder hat halt seine Eigenheiten wörtl.: Der eine ist gerne Limburger, der andere geht lieber in die Kirche
Der oine issd gern Baggschdoikäs, der andre gohd liebr en d’Kirch.
Redensart
Weitere Wörter aus „Redensart“
- Der oine scheißd gern in d’Hos, der andere mags net so. = Jeder ist halt anders wörtl.: Der eine macht gerne in die Hose, ein anderer mag das nicht so.
- Der riechd au scho nach Dannaholz! = Sagt man, wen jemand im Sterben liegt wörtl.: Der riecht auch schon Tannenholz (aus dem wurden früher die Särge gezimmert)
- Der Sagg isch au no net zuabonda! = Die Sache ist noch nicht zu Ende! wörtl.: Der Sack ist noch nicht zugebunden!
- Der sauad, wie wann er gschdohla hädd. = Der rennt um sein Leben wörtl.: Der rennt, wie wenn er gestohlen hätte
- Der saufd net bloß, der frissd au no! = Der bekommt den Hals nicht voll! wörtl.: Der säuft nicht nur, der isst auch noch dazu!
- Der saufd sich au uff da Hond!! = Der versäuft Hab und Gut wörtl.: Der säuft sich auf den Hund!
- Der moind au, seine Läus kenndad da Schnupfa kriaga, wenn’r Kapp raduad. = So sagt man über einen sehr hochnäsigen Mensch wörtl.: Der glaubt auch, seine Läuse würden sich einen Schnupfen holen, wenn er seine Mütze lupft
- Der schbard da Pfennig ond lässd d’Mark vrregga! = Der spart an den Pfennigen und macht dann die Mark kaputt!